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Was heißt denn hier Foepoek?

“Also jetzt mal in echt: Als ob es hier im Ruhrgebiet nur Zechen und schlechte Luft gäbe. Ich hab die Schnauze voll von euren Stereotypen”, sagte sich Herbert Gröppelmann im Frühling des Jahres 1970 und hustete. Er wischte sich den Kohlenstaub vom Gesicht, krempelte die Ärmel hoch, und in Null Komma Nix hatte er die legendäre Opernorgie an der Castroper Straße organisiert. Damals wurde in einer großen Non-Stop-Mammutaufführung in der Bochumer Ruhrlandhalle sowohl Wagners als auch Tolkiens “Ring” abgesungen. Die Ruhrlandhalle ist ja jetzt auch abgerissen worden.
Die Opernorgie an der Castroper Straße markierte auch die Geburtsstunde des Foerdervereins der poettischen Kultur, kurz FoePoeK. Der ungeahnte Erfolg dieser kulturellen Großveranstaltung überzeugte Gröppelmann und seine Gefährten, daß es an der Zeit sei, auch der bodenständigen Kultur des Ruhrgebiets eine angemessene Plattform zu bieten. Der FoePoeK versucht seitdem auf Deubel komm raus die Dichter, Denker, Erzähler, Forscher, Maler, Performance-Artists, Bildhauer, Installateure und Monteure aus ihren Stollen zu locken und ihre Werke ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren. Der Erfolg gibt uns recht, und diese Oase der Ruhrgebietskultur im Internet legt Zeugnis davon ab. Geniessen Sie die Gedichte, Romane, philosophischen Traktate, Bilder und was Sie sich hier nicht sonst noch alles bieten lassen müssen. Und wenn Sie selbst, oder ein flüchtiger Bekannter der aus verständlichen Gründen lieber anonym bleiben möchte, selbst zu den verkannten Kulturschaffenden des Ruhrgebiets gehören, zögern Sie nicht uns Ihre Werke zur Veröffentlichung zuzuschicken.

Glück Auf!